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Der Mitarbeiter des Monats

Berlin - Peking - 29 Juli, 2010 - 02:01

Der Auszeichnung zum Mitarbeiter des Monates in Deutschland entspricht in China etwa der Auszeichnung zum Modellarbeiter (nur hat dieser noch einen sozialistischen Hintergrund und wird nicht monatlich ernannt).
In sengender Hitze am Straßenrand stehend mussten sich die Kandidaten einer bekannten Beijinger Supermarktkette dafür die Vorträge ihrer Vorgesetzten anhören – neugierig beäugt und fotografiert von vorbeilaufenden Konsumenten.

Party over.

Michael Kerres - 27 Juli, 2010 - 18:05
Letzte Woche Party auf der Autobahn. Und jetzt, die Stimmung ist verflogen, nach den Ereignissen rund um die sog. Loveparade. Einen Kilometer etwa entfernt von unseren Büros in Duisburg fand das Unglück statt. Es ist schon so viel dazu gesagt worden. Es bleibt furchtbar für die Familien und Freunde, für die ganze Stadt.


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Der frühe Vogel fängt den Wurm

Berlin - Peking - 26 Juli, 2010 - 00:34

Dieses Sprichwort gibt es natürlich in China auch, denn die Chinesen sind extreme Frühaufsteher. Geht man morgens kurz nach sechs in einen Beijinger Park, ist dieser voll mit vor allem älteren Menschen, die Sport machen oder einfach ein bisschen schwatzen.
Dieser Mann tut gleich beides (das sage noch mal einer, Männer seien nicht multitaskingfähig!): Er schwatzt, während er entspannt den Spagatsitz ausprobiert.

LearningLab: Live und Lebendig

Michael Kerres - 23 Juli, 2010 - 05:34
Das Ende des Semesters naht. Hochbetrieb am Duisburg Learning Lab. Neben mehreren Projekt-Workshops mit externen Partnern fanden der Abschlusskongress des ersten Schülerkollegs und der Open EDAY mit jeweils über 100 Personen am Duisburg Learning Lab statt. Und weitere 100 Absolvent/innen des Online-Master Educational Media und Studierende des Bachelor-Abschlussjahrgangs präsentierten ihre Medienprojekte.
Ein wenig erschlagen fühle ich mich, bei den vielen Projektaktivitäten und -planungen. Und zugleich glücklich, über so viel lebendige Diskussionen und Begegnungen am Duisburg Learning Lab. Jetzt nähern sich die Ferien und die Steiermark ruft!




Bilder: Klaus Schwarten
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„Womenstuff“

Berlin - Peking - 23 Juli, 2010 - 00:32

Würde unsere Chinesischlehrerin wohl zu diesem Hobby sagen: das Häkeln. In der Öffentlichkeit sieht man oft Frauen sitzen, die wirklich nette Dinge häkeln.

So z. B. schicke Fahrradsitzschoner

oder dieses nette Häkelschwein, das dem Besitzer beim Autofahren beistehen soll.

Das iPad – ein erster Erfahrungsbericht

Die ständige Reise - 22 Juli, 2010 - 17:18

Seit gut zwei Wochen bin ich nun Nutzerin eines iPad und möchte hiermit versuchen, ein erstes Fazit zu ziehen und Anwendungskontexte zu beschreiben.
Zunächst bin ich positiv überrascht von der Größe des Geräts und der Leistung des Akku: 10 Stunden Dauerbetrieb mit WiFi hat es in einem ersten Praxistest durchgehalten.
Wenn man sich mit dem iPhone oder dem iPod Touch auskennt, benötigt man für das Verständnis der Bedienung überhaupt keine Zeit, ansonsten schätze ich, dass 10 Minuten ausreichend sein dürften.
Ich habe das iPad nun in verschiedenen Kontexten ausprobiert. In Kombination mit einer SIM-Karte, die von verschiedenen Anbietern zu verschiedenen Tarifen erhältlich ist (ich habe mich für o2 entschieden), wird die Aussage meiner Oma, ich solle mein Internet doch mal mitbringen, tatsächlich Realität. So kann ich auf dem Weg zur Arbeit schon mal bequem Mailkorrespondenz erledigen oder bei Facebook nachsehen, was meine Freunde machen. Die Tastatur ist – wenn man das Tippen auf einer regulären Tastatur gewohnt ist, relativ umständlich, funktioniert aber dennoch ihren Zweck.
IPhone und iPod Touch-Apps können für dass iPad ebenfalls genutzt werden, allerdings sind diese dann in Originalgröße dargestellt und füllen nicht das gesamte iPad aus. Zoomen ist zwar möglich, aber damit wird die Auflösung auch nur verzerrt.
Für Mitschriften bei Sitzungen verwende ich Pages, was zwar etwa 10 Euro gekostet hat, aber auch deutlich mehr zu bieten hat als die normale Notizfunktion.
Präsentationen über VGA funktionieren nur bedingt. Voraussetzung ist, dass Keynote oder Fotos gestartet werden, d.h. man kann nicht jeden beliebigen Screen mittels Beamer anzeigen lassen, sondern nur jene, die über bestimmte Apps laufen. Da dies aber Absicht zu sein scheint, würde ich es nicht als Bug bezeichnen. Was auch ein bißchen schade ist, ist dass man die Tastatur nicht so belegen kann, wie man es gern hätte. Ich hätte zum Beispiel gern die Raute nicht erst im dritten Untermenü.
Auch das Lesen von eBooks klappt ganz gut, allerdings habe ich diese Funktion noch nicht wirklich im Dauerbetrieb ausprobiert.
Wirklich wunderbar ist das Surfen im Netz und das Lesen von Dokumenten wie PDF oder Magazinen. Das Zoomen mit den Fingern, das Schwenken des Geräts und die Navigation innerhalb von Webseiten ist richtig super.
Wir nutzen am Lehrstuhl Adobe Connect, um virtuelle Gruppentreffen und Besprechungen abzuhalten. Ja, selbst dafür gibt es eine App (Link zu iTunes-Store). Man kann dabei zwischen der Präsentation und dem Chat umschalten, aber ob der Ton klappt, habe ich noch nicht ausprobiert. Zumindest gibt es am iPad ein Mikrofon.
Das Sortieren und Betrachten von Fotos funktioniert wie bei anderen Apple-Produkten auch, die Synchronisation läuft über iTunes.
Insofern ist meine anfängliche Kritik, ohne USB-Anschluss keine Funktionalität, nicht mehr haltbar. Natürlich gibt es keine Buchse, in die ein USB-Stick gesteckt werden kann, aber die Synchronisation von Musik, Texten, Videos, Bildern usw. funktioniert ganz einfach über iTunes. Um dies im Zweifelsfall zu umgehen, nutze ich Dropbox, für die es auch eine App gibt (hier). Selbst in der mobilen Version können Dateien ausgewählt und auch offline gespeichert werden. Den Kalender synchronisiere ich übrigens über meinen google-Kalender. Hier wird genau beschrieben, wie die Einrichtung funktioniert. Das Schöne ist, dass ich meinen beruflichen und privaten Kalender auf diese Weise gleichzeitig nutzen kann.
Und vielleicht zum Schluss noch ein paar Apps, die ich für das iPad gut finde:
Flipboard (seht selbst), twitterific (ist viel schöner in der großen Variante und in HD), die Elemente (Store), FruitNinja HD…
Für viele Anwendungen, für die ich auf dem iPod Touch eine App installiert habe, benötige ich auf dem iPad überhaupt nicht. Beispielsweise ist die App für Facebook relativ nutzlos, weil man viel besser direkt auf die richtige Seite gehen kann. Zu Empfehlen ist aber ein Shortcut auf den Homescreen.

Verwandte Artikel

Lenzen traut sich

Michael Kerres - 22 Juli, 2010 - 16:36
Prof. Lenzen, der neue Präsident der Uni Hamburg, sagt im Hamburger Abendblatt, was Manche denken, aber vermutlich nur Wenige so deutlich formulieren würden:

Die Einführung von sogenannten Career Services, Mentoring-Programmen und einem Qualitätsmanagement sei in einer Bildungseinrichtung „völlig überflüssig“, sagte der Präsident der Hamburger Universität weiter. „Gebildete Menschen brauchen weder sozialpädagogische Betreuung noch brauchen sie Coaches und Ratschläge … und schon gar nicht brauchen sie ein Qualitätsmanagementsystem.“ In einer Bildungseinrichtung sei Qualität eine Frage der Ehre und nicht des Managements.
Da darf man auf die Entwicklung in Hamburg gespannt sein :-)weitere Neuigkeiten vom Duisburg Learning Lab unter mediendidaktik.de

Alles, was ein Mann braucht …

Berlin - Peking - 20 Juli, 2010 - 00:27

… ist ein erfrischendes Bad inmitten von Peking, danach etwas zu essen, eine Zigarette und dazu ein Bier.

Johanna Schopenhauer in Weimar

Tobias Hölterhof - 19 Juli, 2010 - 18:10

Nach dem Tod ihres Mannes zog Johanna Schopenhauer 1806 nach Weimar. Viele Reiseführer über Weimar erwähnen nur beiläufig, dass sie neben der Herzogin Anna Amalia einen sehr bekannten Salon führte und viele Kontakte zu den Schriftstellern und Dichtern des klassischen Weimar hatte. Leider findet man noch weniger Informationen darüber, wo genau dieser Salon in Weimar lag. Auch Google gibt auf diese Frage keine Antwort...

Damit Google diese Information in Zukunft weiß, hier die Adresse: Nach Auskunft der Touristen-Information in Weimar war es am Theaterplatz 1. Heute gibt es dort ein Restaurant und ein Eiscafé. Die Bedienung des Restaurants war auch informiert darüber, dass hier einmal die Mutter des Philosophen wohnte. Angeblich sollte es auch eine Gedenktafel geben. Wir haben z.B. eine Gedenktafel entdeckt, die eigens angebracht wurde für die vergleichsweise kurze Zeit, die Hans Christian Andersen in Weimar verbrachte. Aber eine Gedenktafel für Johanna Schopenhauer haben wir nicht gefunden. Vielleicht wurde sie ein Opfer klassischer Souvenierjäger?

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The happiness of being in crowd

Die ständige Reise - 19 Juli, 2010 - 08:39

Ich war eine von 3 Millionen. Ich war auf der A40:

Die A40 wird von vielen Menschen hier geliebt und gehasst gleichzeitig. Geliebt, weil sie verbindet. Gehasst, weil man auf ihr warten muss. Und dann wird sie einen ganzen Tag gesperrt und man kann auf ihr herumlaufen, an der längsten Tafel der Welt sitzen und Teil eines Kunstwerks sein. Allein auf dem Kilometer zwischen Dortmund Barop und Dortmund Hombruch habe ich richtig viel erlebt: Eine Kapelle, mehrere Tische von Beratungsstellen, einen Kindermaltisch, einen Ballermann-Musik-Tanz-Tisch, einen Blumenpflanztisch, einen Papierhuttisch, einen Transgendertisch, einen Geburtstagstisch… So ist das Ruhrgebiet. Kein Wunder, dass alle kommen und wieder mal Staus hervorrufen. Das können wir, auch gestern.

Verwandte Artikel

A40: Die Inszenierung

Michael Kerres - 18 Juli, 2010 - 18:10
Autobahn A40: Symbol für das Ruhrgebiet, das durch eine Strasse, und nicht viel mehr, verbunden ist. Heute, am Sonntag, ist die Lebensader des Ruhrgebietes gesperrt für Autos und die "normalen" Menschen im Ruhrgebiet inszenieren im Rahmen der "Kulturhauptstadt" jenes kollektive Schauspiel , das sie so gut beherrschen: "Stau auf der A40". Das geht mit Autos, aber wir können es auch mit Fahrrädern und zu Fuß aufführen, wenn wir nur genügend Millionen Menschen mobilisieren. Und auch hier kann das Ruhrgebiet punkten: An solchen Ereignissen spürt man die Kraft des Ruhrgebiets, wenn Menschen sich mobilisieren und ihre Strasse erobern. Und die Menschen schaffen, ihre Autobahn als Kulisse für ein lebendiges Fest der Begegnung zu interpretieren. Ich bin begeistert, und schon heute steht fest: Der Höhepunkt der Festivitäten zur "Kulturhauptstadt" - zumindest für die Menschen hier - war das "Stillleben" auf der #A40.weitere Neuigkeiten vom Duisburg Learning Lab unter mediendidaktik.de

Things Chinese: Das Spiel

Berlin - Peking - 17 Juli, 2010 - 10:31

Die Beijinger spielen leidenschaftlich gern. Man sieht sie an „festen“ und mobilen Sitzecken chinesisches Schach oder Mahjong spielen und Pokern – in sengender Hitze

wie in klirrender Kälte.

social tools @ DelFI

Michael Kerres - 16 Juli, 2010 - 20:54
Im September kommt DeLFI nach Duisburg: Die Tagung der Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik. Die wichtigsten beiden Meilensteine dazu sind vor den Sommerferien fertig geworden: Das Programm steht und der Tagungsband geht - Dank Nadine Ojstersek und der maßgeblichen Unterstützung unserer stud. Mitarbeiter/innen - in Druck. Der Lehrstuhl hat zusätzlich zur Info-Website eine Community-Plattform aufgesetzt. Anders als z.B. Mixxt ist diese Plattform ganz speziell für Konferenzen entwickelt worden. Neben den üblichen Möglichkeiten von Sozialen Plattformen kann das Tagungsprogramm abgebildet werden und angemeldete User können sich ihren individuellen Fahrplan für die Tagung zusammenstellen und ausdrucken. Sie sehen dabei z.B., wer sich sonst auch für einen Vortrag oder einen Track interessiert und können in verschiedener Weise Kontakt aufnehmen. Auf oder nach der Tagung können über das 2.0 - Tool auch sehr gut Tweets, Fotos und Blogs zur Tagung verfolgt werden. Nach der Tagung können Präsentationen und Materialien verfügbar gemacht werden und für die Evaluation der Tagung können Beiträge bewertet werden und Rückmeldungen verfasst werden.

Auf der Tagung selbst wird noch ein weiteres Experiment zu Community-Tools zum Einsatz kommen: Im Vorfeld der Planung gab es viel Diskussion über Twitter und Twitterwalls auf Konferenzen. Gerade frisch waren internationale Tagungsberichte und eigene Erfahrungen zu Keynotes, wo auf parallel laufenden Twitterwalls "wenig konstruktive" Anmerkungen liefen. Zu bedenken ist auch, dass auf der gemeinsamen Tagung der DeLFI mit dem GI-Fachbereichs "Mensch und Computer" sowie den Usability-Professionals unter dem Label "Interaktive Kulturen" ca. 600 Personen aus unterschiedlichen Bereichen und unterschiedlichen Erfahrungshintergründen zu Web 2.0 zusammenkommen werden. In der AG Hoppe ("Collide") wurde deswegen ein stud. Praxisprojekt aufgesetzt, um eine Lösung zu entwickeln, mit der Tweets für eine Twitterwall auf Konferenzen gruppiert und moderiert werden können. Auf dem open eday hat die Gruppe um Sabrina Ziebart das Projekt vorgestellt. Es ist schon sehr ausgereift und ich denke, es wird bis zur Tagung im September fertig werden. Ich bin gespannt, ob und wie die Community- Plattform einerseits und das neue Tool für Twitterwalls ankommen und genutzt werden. Hier geht es übrigens zur Anmeldung :-)weitere Neuigkeiten vom Duisburg Learning Lab unter mediendidaktik.de

open eday 2010

Die ständige Reise - 16 Juli, 2010 - 07:59


mehr dazu hier.
Noch mal mein persönlicher Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen

Verwandte Artikel

Artikel über das neue Team an der SBW Neue Medien AG

Klipp und Klar - Rolf Deubelbeiß - 15 Juli, 2010 - 11:39

Im aktuellen SBW-Kurier sind 2 Artikel über die SBW Neue Medien AG erschienen:

Kommentare

Auto anzünden verboten

Berlin - Peking - 13 Juli, 2010 - 23:42

… und das Explodierenlassen jeglicher Automobile natürlich auch. Für diese Verbote wurden im Botschaftsviertel extra reguläre Verkehrsschilder überklebt.

Mobiles Lernen am DLL

Michael Kerres - 12 Juli, 2010 - 13:51
Viele bisherige Lösungen für "mobile learning" haben mich wenig überzeugt. Zum einen waren die technischen Begrenzungen einfach zu groß: Auf einem winzigen Handy-Display sind die Darstellungsmöglichkeiten extrem beschränkt. Laptops scheiterten an der geringen Dauer der Akku-Ladung. Und folglich wirkten auch die mediendidaktischen Ansätze des mobile learning wenig organisch in die Lebens- und Arbeitssituation von Lernenden eingebunden.
Ich meine, man kann behaupten, dass sich dies (erst) seit kurzem insbesondere durch folgende technischen Entwicklungen geändert hat:
- In der Kategorie der Netbooks sind Geräte verfügbar, deren Akku lange genug hät, dass sie für den Einsatz in Schule bzw. Hochschule taugen.
- In der Kategorie der Tablets sind Geräte verfügbar, die Menschen aufgrund Größe und Gewicht in ihrem Alltag überallhin begleiten.
- In der Kategorie der Smartphones sind Geräte verfügbar, deren Interface so gestaltet ist, dass mit ihnen tatsächlich (angepasste) Webseiten mit Informationen oder Anwendungen einfach genutzt werden können.

Apple hat in allen Kategorien Maßstäbe gesetzt, aber Apple ist nicht ohne Konkurrenz unterwegs. Für die Entwicklung von Lern- Applikationen wird interessant, wie Lösungen anzulegen sind, die möglichst plattformübergreifend laufen. Am Duisburg Learning Lab konnten wir jedenfalls für die Entwicklung und Erprobung von mobile learning-Szenarien in entsprechende Geräte von Apple, aber auch Dell investieren. Dell lieferte deutlich schneller, aber die Apple-Lieferung löste deutlich mehr Begeisterung am Duisburg Learning Lab aus :-)weitere Neuigkeiten vom Duisburg Learning Lab unter mediendidaktik.de

Peking ade

Berlin - Peking - 11 Juli, 2010 - 00:35

Immer wieder sieht man an den alten Häusern in den Hutongs das Zeichen für „Abriss“.

Ganze Viertel sind allein in der Zeit, in der wir hier sind, abgerissen worden. Der alte Stadtkern wird so immer kleiner, weil U-Bahnen, Shoppingmalls, Bürobauten und andere Hochhäuser gebaut werden.

Das ist oft ganz schön traurig, denn die für Beijing so typisch dörflich anmutenden Hutongviertel verschwinden langsam und Beijing bekommt das austauschbare Gesicht vieler chinesischer Großstädte.

Im Trüben fischen

Berlin - Peking - 8 Juli, 2010 - 01:29

Hier ist nun auch der Sommer eingekehrt, d. h. durchgängig von Ende Juni bis Ende August über 30°C (meist weit darüber), unterbrochen durch kurze zum Teil sehr starke Regenschauer.
Bei diesen Temperaturen wundert es auch nicht, wenn die eh ohne Frischwasser auskommenden Kanäle Pekings ins gesundheitlich bedenklich Grüne kippen.

Was allerdings wundert, dass das manche Angler nicht von ihrem geliebten Hobby abhält.

Neue Afrika-Bilder

Klaus Schwarten - 7 Juli, 2010 - 14:22

Wie unschwer zu sehen, waren wir wieder in Afrika :-) - diesmal 14 Tage Kenia mit Besuchen in den Nationalparks Lake-Nakuru und Masai-Mara. Vom Lake-Nakuru hatten wir uns etwas mehr erhofft, aber die Masai-Mara wird vollkommen zurecht als das siebte Weltwunder bezeichnet. Selbst wenn man mal keine Tiere sieht, versetzt einen einfach nur die Landschaft in helle Begeisterung. Eine Pirschfahrt in den Sonnenaufgang ist einfach unglaublich! Bilder

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