Befreundete Seiten

Luftgetrocknet

Berlin - Peking - vor 7 Stunden 15 Minuten

werden in Beijing nicht nur Wäschestücke sondern derzeit auch jede Menge Würste.

Eine Trainingswoche des 1.FC Köln

Klaus Schwarten - vor 10 Stunden 47 Minuten

Der 1.FC Köln hat nach verhaltenem Saisonstart gerade zu Rückrundenbeginn mit einigen Erfolgen für Aufsehen gesorgt. Michael Henke, Assistenztrainer von Zvonimir Soldo, erläutert in unserer Märzausgabe von fussballtraining, wie sich der FC nach dem 3:2-Sieg beim VFL Wolfsburg auf das ebenfalls gewonnene Spiel bei Eintracht Frankfurt vorbereitete!

Viele der detailliert vorgestellten Inhalte konnten wir auch fotografisch dokumentieren und zudem die Positionsangriffe im 8 gegen 1 per Video festhalten.  weiterlesen »

Mit Life Kinetik besser spielen!

Klaus Schwarten - vor 11 Stunden 4 Minuten

Life Kinetik – was ist das denn? Nur so eine Trendsportart, die anfangs auf ein großes Echo stößt und dann aber wieder schnell verschwindet? Wahrscheinlich nicht! Denn was Horst Lutz entwickelt hat, scheint nicht nur viel ‘Substanz’ zu schaffen, sondern auch zu besitzen. Diesen Eindruck vermittelte auch die Fortbildung, die wir auf Einladung des BDFL Westfalen besuchten.
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Chinesische Erfindungen: Die Handytankstelle

Berlin - Peking - 7 März, 2010 - 14:28

Eine sehr praktische Erfindung ist die Handytankstelle. Es handelt sich hierbei um einen „Automaten“, aus dem verschiedene Handyanschlusskabel heraushängen (leider keins für’s Iphone). Man schließt sein Handy einfach an und wartet, bis es aufgeladen ist.
Bisher leider nur auf Flughäfen gesichtet.

Beijing Snacks

Berlin - Peking - 5 März, 2010 - 06:25

In Beijing gibt’s viele kleine Garküchen und Essstände auf den Straßen. Besonders beliebt sind die Eierkuchen: bestrichen mit brauner süßlicher und roter scharfer Soße, belegt mit Kräutern, einem Ei und fritttierten Teig… sehr lecker.

Und in die andere Hand gibt’s dann die geräucherte Süßkartoffel.

Tatorttalk – open writing

Die ständige Reise - 1 März, 2010 - 11:15

Gestern war ich nicht zu Hause und konnte deshalb auch keinen Tatort schauen. Da mir für die Mediathek ebenfalls die nötige Zeit fehlt, hat mich Djure auf die wunderbare Idee des Open Writings gebracht. Einen Versuch ist es wert. Im eingebetteten Etherpad (mal sehen, wie lange es noch funktioniert) kann sich nach Lust und Laune ausgetobt werden. Ich würde mich freuen.

The floor is yours. Für eine bessere Ansicht kann man die Sidebar unten rechts in der Ecke ausschalten oder das Ganze direkt hier bearbeiten.

Verwandte Artikel

Eine Pekingente …

Berlin - Peking - 1 März, 2010 - 11:15

„vor ihrer Zubereitung“.

Das Laternenfest

Berlin - Peking - 1 März, 2010 - 11:14

Gestern wurde hier in China das Laternenfest gefeiert, der letzte Tag des mehrere Tage dauernden Frühlingsfests. Zu diesem Fest werden sehr viele Laternen aufgehängt: traditionell, rote

oder bunte, moderne wie hier auf einer Ausstellung in Form der Terrakottasoldaten.

Man isst an diesem Tag Tangyuan – kleine süß gefüllte klebrige Reisbällchen, die die Eintracht der Familie symbolisieren sollen.

Und bis in die Nacht hinein wird massenweise Feuerwerk verschossen. Bei dieser Gelegenheit ist letztes Jahr ein Gebäude des chinesischen Staatsfernsehens niedergebrannt, das kurz vor der Fertigstellung stand. Das bereits fertige und unversehrte andere Gebäude (rechts im Bild) ist bis heute noch nicht in Benutzung.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Michael Kerres - 1 März, 2010 - 08:08
Es war zu erwarten: iPad Revolutionizes Online Continuing Education . Wie langweilig: Die Geräte erneuern sich, die Revolutionsrethorik bleibt. Täusche ich mich, oder werden Hyphe-Zyklen immer kürzer, (fast) zu kurz für wissenschaftliche "Produktionszyklen"? Wer will noch über Forschung zu Podcasts lesen, wo doch die Öffentlichkeit "angesichts der Popularität des iPad" (Textzitat!) (ähm, das Gerät ist noch gar nicht erhältlich...) gierig auf Aussagen zu Vorteilen des neuen Tablets wartet.

Der Mediendidaktik bleibt, solche Entwicklungen eher aus einer Meta-Perspektive zu kommentieren und auf die mittlerweile existierenden "Grundkonstanten" des "Lernen mit Medien" zu verweisen: Auf die stets wieder kehrenden Hyphe-Zyklen, auf den Irrtum, Medien wären "als solches" bereits Lösungen für didaktische Probleme, auf die Notwendigkeit der "didaktischen Transformation" von Lernangeboten, auf die Notwendigkeit mediendidaktischer Analyse und Planung, die Wichtigkeit, personale Betreuung und mediale Angebote zu verzahnen ...

Immerhin liefert mir der Text eine schöne, mögliche :-) Klausuraufgabe für das nächste Semester:

Frage: Warum könnte man die folgende Werbeaussage aus Sicht der Mediendidaktik als irreführend bezeichnen?

"This makes the iPad an out-of-the-box educational solution for both end users and content providers."weitere Neuigkeiten vom Duisburg Learning Lab unter mediendidaktik.de

Der chinesische Glücksknoten

Berlin - Peking - 26 Februar, 2010 - 01:14

Chinesische Glücksknoten sieht man derzeit wegen des chinesischen Neujahrs überall. Sie sind nach alter Tradition aus einer einzigen Seidenkordel geknüpft (heutzutage meist aus Kunstfaser) und symbolisieren Glück und Langlebigkeit.

Things Chinese: Das öffentliche Telefon

Berlin - Peking - 24 Februar, 2010 - 07:13

In Beijing haben natürlich fast alle ein Handy, egal ob alt oder jung, Mönch oder Schulmädchen. Auf der anderen Seite gibt es (immer noch) nicht in allen Haushalten einen Festnetzanschluss. In Vorhandyzeiten wurde daher und wird heute noch wie auch anderswo bei der Post telefoniert.
Wem die langen Wartezeiten dort zu lang sind, der nutzt die vielen kleinen Kioske und Selfmade-Büdchen am Straßenrand, wo man mit lustigen knallroten und gelben Telefonen zwar nicht ungestört dafür aber bequem sitzend plauschen kann.

Artikel / Interview über ICT-Evaluation

Klipp und Klar - Rolf Deubelbeiß - 23 Februar, 2010 - 16:34

Hier ein Interview mit A. Grauwiler (Geschäftsführer der Volksschule Baden) und mir in der Zeitschrift PH Akzente. Thema: Die an der Volksschule Baden durchgeführte ICT-Evaluation ...

Kommentare

Sing, sing, sing

Die ständige Reise - 23 Februar, 2010 - 12:57

Am Samstag habe ich (wie bereits berichtet) am Scratch-Projekt des Theaters Hagen teilgenommen. Das war ein Spaß! Wir waren etwa 350 Sängerinnen und Sänger, die teilweise achtstimmig Stücke der “Last Night of the Proms” aufgeführt haben – unter der Führung von GMD Florian Ludwig und mit großer Unterstützung des Philharmonischen Orchesters Hagen. Der Clou an dem Projekt war, dass das Ganze sehr spontan abgelaufen ist. Nachdem wir schon im November Übungsdateien und Noten erhalten hatten, gab es die erste Probe nach Stimmen getrennt erst am Freitag abend. Alle Teilnehmenden haben sich erst am Samstag morgen getroffen und bis zum Nachmittag geübt. Dann war Generalprobe mit dem Orchester und um 18 Uhr schon die Aufführung in der Stadthalle Hagen – und die war wirklich voll. Das Publikum war ebenfalls großartig, sie haben teilweise im Stehen mitgesungen und mit ihren Fähnchen geschwenkt. Moderiert wurde der Abend von Rolf Seelmann-Eggebert, der für den NDR die (echte) Last Night überträgt.

Obwohl ich schon ein gutes Jahr im Kirchenchor mitsinge, war dieses Projekt eine ganz andere Erfahrung, weil es einfach so groß war. Großer Chor, große Halle, großes Orchester, großes Publikum. Und wenn man mal nicht wusste, wann genau der Einsatz kommt, irgendwer wusste es immer, so dass es im Großen und Ganzen wirklich gut geklappt hat. Dies lag auch an den Proben mit Florian Ludwig, der uns alle sehr motiviert hat: “So, das war schon super, aber jetzt stellen Sie sich vor, an dieser Stelle würden Sie einen niedlichen kleinen Engel streicheln” oder “Wissen Sie, was ‘pierce’ auf deutsch heißt? Genau, durchbohren. Und jetzt bitte auf dem ‘p’ zustechen und auf dem ‘c’ wieder rausziehen, aber alle zusammen, dann tut es mehr weh!” Manche Stücke waren recht einfach zu lernen, wie “Land of Hope and Glory” oder “Jerusalem” (beide einstimmig), aber auch der Halleluja-Chor war nicht so schwer. Schlimmer war “Blest Pair of Sirens” oder “Dream of Gerontius“, dafür haben wir richtig lange gebraucht. Dies war eines der zwei Stücke mit SolistInnen, die ebenfalls schon bei der Generalprobe dabei waren. Das andere war der “Folk Song Medley“. Am Ende haben wir noch Auld Lang Syne als Zugabe gesungen, ebenfalls mit großer Beteiligung des Publikums.

Am Sonntag morgen hatte ich immer noch das Orchester im Ohr und habe “Molly Malone” vor mich hingesungen.

Schöne Berichte mit Fotostrecke gibt’s bei DerWesten:
Scratch-Chor wagt ein Gesangs-Abenteuer
Scratch-Projekt in Hagen
Konzert unter britischer Flagge

Verwandte Artikel

Echte chinesische Handwerkskunst

Berlin - Peking - 22 Februar, 2010 - 14:21

Diese Schlüsselmacherin mit ihrer mobilen Schlüsselmanufaktur arbeitet nach Augenmaß. Schlüssel anschauen, Rohling aussuchen, mit batteriebtriebenem Schleifgerät schleifen, vergleichen und fertig. Obwohl zwei Nuppel des Barts zu kurz waren, passte der Schlüssel perfekt.

Neue Spielregeln für Bologna

Michael Kerres - 21 Februar, 2010 - 17:09
Nach den öffentlichkeitswirksamen Streikaktionen im Herbst 2009 haben Politiker aller Parteien Reformen der Bologna-Reform zugesagt. Was ist seit dem in Deutschland passiert?
Was verbirgt sich hinter den sperrigen Verlautbarungen? Was hat sich getan an der Bologna-Front?
  1. Die Regelstudienzeit kann künftig flexibler angelegt werden. Bachelor: 6-8. Master: 2-4 Semester, wobei Bachelor weiterhin mit 180 Pkt. und Master nach nunmehr INSGESAMT 300 Pkt. vergeben wird.
  2. Aufenthalte an anderen Hochschulen und in der Praxis sollen in Form von "Fenstern" organisatorisch eingeplant werden.
  3. Kompetenzen aus der Praxis können bis zur Hälfte der Leistungspunkte jeweils im Bachelor und im Master angerechnet werden.
  4. Master-Studiengänge sind nunmehr "als vertiefende, verbreiternde, fachübergreifende oder fachlich andere (konsekutive) Studiengänge oder als Weiterbildungs-Studiengänge nach einer berufspraktischen Erfahrung von in der Regel nicht weniger als einem Jahr gestaltet." Das heisst für Weiterbildungs-Master: Die anrechenbare Berufstätigkeit kann auch vor oder während dem ersten Studium ausgeführt werden. Bislang (und wenn ich richtig verstanden habe: in Bayern weiterhin) zwingend NACH dem ersten Studienabschluß.
  5. Module werden in der Regel nur mit EINER (!) Prüfung abgeschlossen.
  6. Bachelorarbeit jetzt: 6 BIS 12 Punkte. Masterarbeit: 15 BIS 30 Punkte.
  7. Der HRK/KMK-Beschluss vom 10.12.2001 lautet: "Module sollen mindestens einen Umfang von 6 ECTS aufweisen". In den länderübergreifenden Sturkturvorgaben vom 4.2. vom Akkreditierungsrat wurde dies umgesetzt in: "mindestens fünf ECTS".
  8. Anerkennung von Modulen anderer Hochschulen / Studiengänge ist in Prüfungsordnung zu verankern (mit Beweislastumkehr lt. Lissabon-Konvention)!
  9. Ein ECTS-Punkt hat nun (auch) in Deutschland eine Workload von 25 bis MAX. 30 Stunden (bislang = 30 Std.) - soll heissen: möglichst WENIGER als 30 Stunden.
  10. Arbeitsbelastung im Vollzeitstudium pro Semester in der Vorlesungs- und vorlesungsfreien Zeit = 750 bis 900 Stunden (32 bis 39 Stunden pro Wochen in 46 Wochen pro Jahr).
Diese Regelungen zur Studienorganisation geben m.E. Impulse in die richtige Richtung. Inhaltlich wegweisend sind auch die überraschend klaren Aussagen zur Anrechenbarkeit von Kompetenzen sowie zur Übertragbarkeit von Leistungspunkten. Genug zu tun also für einige hundert Studiengangkommissionen, diese neuen Vorgaben umzusetzen. Es bleiben grundlegendere Fragen, etwa ob die weitgehende Ausrichtung an Employability und Berufsfähigkeit oder der zentrale Berechnungsparameter Workload inhaltlich richtig sind, ja, letztlich, ob unsere Zukunfts- und Zielvorstellungen von "universitärer Lehre" mit den expliziten und impliziten (!) Zielen des Bologna-Prozess konvergieren. Fragen, wie sie auch Gabi Reinmann gerade beschäftigen.

Wie geht es weiter? Am 9. Mai sind Landtagswahlen in NRW. Bislang ist (noch) nicht zu erkennen, dass Parteien in NRW sich mit dem Thema Bologna zu profilieren versuchen. Und am 17. Mai hat Frau Schavan nach Berlin zu einer Bologna-Konferenz eingeladen. Mal sehen.weitere Neuigkeiten vom Duisburg Learning Lab unter mediendidaktik.de

Gegen die Kälte

Berlin - Peking - 21 Februar, 2010 - 14:13

wurden die Bäume in Beijing kunstvoll eingeschnürt.

"Kaum Kontakt zum Dozenten"

Michael Kerres - 20 Februar, 2010 - 14:48
Eine Studie der Konstanzer AG Hochschulforschung (Bargel et al.) befragte Studierende zu den neuen Bachelor-Studiengängen. Sie liefert umfangreiches Datenmaterial für die aktuelle Diskussion zu Bologna. Resonanz in der öffentlichen Diskussion findet sich etwa in der Schlagzeile: Kaum Kontakt zum Dozenten: Bildungsstaatssekretär Thomas Rachel (CDU) nannte das Ergebnis "erschreckend". Hintergrund ist folgender Befund:
"Die Bachelor-Studierenden haben 2007 insgesamt einen
ganz unterschiedlichen Kontaktumfang zu ihren Professoren:
7% haben häufig Umgang mit Professoren,
25% berichten von gelegentlichen Kontakten,
48% treffen selten mit ihren Lehrenden zusammen,
20% äußern, nie Kontakte zu haben." (S. 44) Folgende Interpreation hat in der Öffentlichkeit viel Resonanz erzeugt:
"Die oft fehlenden oder unzureichenden Kontakte der Bachelor-Studierenden zu ihren Lehrenden stellen einen Widerspruch zum Versprechen einer verbesserten sozialen Situation in diesen Studiengängen dar. Wenn mit dem Bachelor-Studium eine Erhöhung der Kontakte zu den Lehrenden und eine bessere Betreuung erreicht werden sollte, so wird eine Verwirklichung dieser Intention von den Bachelor-Studierenden nicht bestätigt. Der Mangel an Kontakten ist vor allem deshalb problematisch, weil aufgrund der vielfältigen Neuerungen und Veränderungen in diesen Studiengängen zum Bachelor mehr Kontakte zwischen Studierenden und Lehrenden, auch zur Klärung und Ermutigung, wichtig wären. " (S. 44)

Man könnte jedoch genau so auch sagen: 80% der Stud. haben selten oder häufig Kontakt zu Lehrenden - gemittelt über Erstsemester (mit weniger Kontakt) bis Abschlusssemester (mit mehr Kontakt). Ausserdem wäre zu bedenken: Für den Einen meint "selten" einmal im Semester, für den anderen "einmal in der Woche". Nicht gefragt wurde dagegen, ob oder wie "zufrieden" die Studierenden mit der "Kontaktintensität" zu Dozierenden sind. Ich will nicht bestreiten, dass es möglicherweise ein Problem gibt mit "nicht hinreichendem Kontakt" - ich will hier nur darauf hinweisen, dass dies m.E. aus den Daten methodisch keineswegs zwingend ableitbar ist.
-------------
Was meint - aus didaktischer Sicht - eigentlich "Kontaktintensität", durch welche Aspekte ist diese definiert? was macht eigentlich die didaktisch relevante Qualität im Kontakt aus? Und was wäre hier die anzustrebende "Zielgröße"?
Zunächst erscheint mir der "direkte Kontakt" zu Studierenden eigentlich IN der Lehrveranstaltung gegeben. Dort entscheidet sich die didaktische Qualtiät der Interaktion. Dann: Ich kommuniziere mit Studierenden etwa per E-Mail. Würden Studierende das als "Kontakt" interpretieren? Oder über Informationen, die ich auf die Website der Lehrveranstaltung "an alle" ins Internet einstelle. In den Sprechstunden ist der Kontakt - auf den einzelnen Studierenden berechnet - in der Tat "selten", aber ich sehe darin kein wirkliches Problem.-------------

Festgestellt wird ausserdem, dass wenig Kontaktmöglichkeiten für Studierende "ausserhalb von Sprechstunden" existieren. Ja, entscheidend wäre aber die Frage, ob das für die Stud. und ihr Studium als Problem wahrgenommen wird ? Denn die Studierenden sind - zur Überraschung der Autoren - sogar recht zufrieden mit dieser Situation:
"Angesichts der berichteten geringen Kontakte zu Lehrenden, mag das hohe Ausmaß an Zufriedenheit ... mit Kontaktmöglichkeiten und Engagement der Lehrenden verwundern. " (S. 46)Die Autoren meinen dagegen:
"Methodisch bleibt zu beachten, dass Fragen zur Zufriedenheit, zumal mit allgemeinem Charakter, tendenziell günstige Reaktionen erhöhen, dennoch ist die Evaluation der Studierenden zur Qualität der Beratung durch die Lehrenden insgesamt eine positive Bestätigung für die Bemühungen der Lehrenden. Nur wenige Studierende verlassen die Sprechstunde oder das Beratungsgespräch unzufrieden; die große Mehrheit fühlt sich in fachlicher und sachlicher Hinsicht gut beraten."An anderer Stelle (S. 96) stellen die Autoren sogar fest:
"Die Betreuung durch die Lehrenden scheint in den Bachelorstudiengängen der Kultur- und Sozialwissenschaften besser als in den Diplom- und Magisterstudiengängen zu gelingen. In dieser Hinsicht werden umfangreiche Verbesserungen selten gewünscht."
Auch beim heftig diskutierten Thema Prüfungsanforderungen klaffen Befundlage und Interpretation m.E. auseinander. Befund:
Obwohl wenig Studierende eine Verringerung der Prüfungsanforderungen
wünschen - insgesamt nur 13% (Uni) bzw. 11% (FH) der Studierenden halten sie für sehr wichtig (!)  -, sind die Unterschiede zwischen und in den Fächergruppen beachtenswert. Bis auf die Studierenden in den Kulturwissenschaften fordern Studierende in den Bachelorstudiengängen viel häufiger eine Verringerung der Prüfungsanforderungen. Am häufigsten sollten nach Ansicht der Studierenden die Prüfungsleistungen in den Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten abgesenkt werden. (S. 91/92)Interpretation:
Bilanziert man die Wünsche, die aus Sicht der Bachelor-Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen zu einer Verbesserung ihrer Studienbedingungen verhelfen würden, dann sind neben einer Änderung der Studien- und Prüfungsordnungen die Verringerung der Prüfungsleistungen zu nennen. (S. 92)Betrachten wir dagegen die geäusserten Wünsche: Bei den internen Faktoren wird an Universitäten überall die Größe der Lehrveranstaltungen (seltsam abgekürzt "kleiner Kreis") an vorderer Stelle genannt (Bei den Ing. kommen Brückenkurse als Desiderat hinzu.):


Die hohen Prüfungsanforderungen - über die man sicher reden muss (!) - erzielen im Vergleich dazu sogar niedrigere Einschätzungen:


Es gibt aus meiner Sicht ein durchgängiges Problem und das sollte benannt werden: Die Betreuungsrelation zwischen Lehrenden und Lernenden hat sich in den letzten Jahren aufgrund der Finanzlage der Hochschulen objektiv und hier aufgegzeigt: subjektiv verschlechtert:
Bachelor-Studierende an Universitäten nehmen in fast allen Fächergruppen deutlich mehr Überfüllung wahr als Studierende mit angestrebtem Diplomabschluss.
Ich habe hier nur einen kleinen Aspekt der Studie -. der in Tageszeitungen referenziert wird - aufgegriffen. Der eigentliche Wert der Studie liegt in dem sehr viel umfangreicheren Datenmaterial, das für die aktuelle Diskussion um die Reformanstrengungen in der Lehre - hoffentlich - noch sehr fruchtbar sein wird.weitere Neuigkeiten vom Duisburg Learning Lab unter mediendidaktik.de

Synchronisation von Dateien mit Unison

Tobias Hölterhof - 19 Februar, 2010 - 18:45

Unison ist ein Programm für Windows, Mac und Linux, mit dem man Dateien über mehrere Orte Synchronisieren kann. Dabei sind mehrere Einsatzszenarien möglich: Unsion kann etwa für das einfache Backup eines Desktop-Rechners auf eine USB-Festplatte verwendet werden, als Alternative für Dienste wie Dropbox oder Ubuntu-One oder für die Synchronisation mehrerer Rechner mit einer Netzwerkfestplatte. Das Programm ist Open-Source und besitzt eine grafische Benutzungsoberfläche.

Die Synchronisation kann über folgende Wege erfolgen:

  • Von einer lokalen Festplatte auf eine andere, z.B. einen USB-Stick oder eine Netzwerkressource, die als lokale Festplatte eingebunden ist.
  • Von einer lokalen Festplatte zu einem Unison-Server, hierzu muss auf dem entfernten Rechner Unison im Server-Modus gestartet sein.
  • Von einer lokalen Festplatte über SSH zu einer Netzwerkressource, auf der Unison in der selben Version installiert ist, wie sie auf dem lokalen Rechner läuft. In der Windows-Version muss für diese Variante ein SSH-Client auf dem lokalen Rechner installiert sein, z.B. dieser.
  • Außerdem soll Unison seit der Version 2.3.12 direkt auf Windows-Freigaben zugreifen und die lokale Festplatte hiermit synchronisieren können.

Um mehrere Rechner mit einer Netzwerkressource zu synchronisieren, muss Unison auf allen Rechnern installiert sein. Nachdem man an einem Rechner gearbeitet hat, startet man dort Unison und wirft den Synchronisationsprozess an. Ehe man an einem anderen Rechner mit der Arbeit beginnt, muss man dort ebenfalls eine Synchronisation durchführen. Im Konfliktfall fragt Unsion nach, was mit einer an beiden Stellen geänderten Datei zu tun ist. An diesem Szenario gefällt mir besonders, dass im Gegensatz zum direkten Arbeiten auf einer Netzwerkplatte auch offline die Daten verfügbar sind und gleichzeitig ein "Backup" aller Daten auf mehreren Rechnern vorhanden ist ("Backup" ist hier natürlich nicht ganz richtig, wie dieser Blog-Eintrag klarstellt).

Ich verwende Unison unter Ubuntu, die Pakete sind über den Paketmanager installierbar. Als Netzwerkplatte kommt ein virtueller File-Server von Turnkey zum Einsatz, auf dem Unison installiert ist. Ich synchronisiere mehrere Desktop-Rechner mit dem Fileserver und habe außerdem einen Online-Zugang zur Synchronisationsquelle über Webbrowser und PDA. Anstatt des File-Servers habe ich auch einen BSCW-Server ausprobiert, den ich via Webdav unter Ubuntu als lokale Festplatte eingebunden habe. Diese Variante ist vielversprechend, war aber in der Praxis zu langsam. Weitere Erfahrungen zu Unison finden sich etwa in diesem oder diesem Blog-Eintrag oder in dieser Benutzungsanleitung für Unison.

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Bodyart auf Chinesisch

Berlin - Peking - 19 Februar, 2010 - 14:01

Chinesische Bodyart – so wie sie in der TCM verstanden wird – entsteht durch das Schröpfen. Das Schröpfen ist neben Akkupunktur, Tuina-Massage und dem Einsatz chinesischer Heilkräuter eine beliebte Maßnahme zur Krankheitsvorbeugung bzw. –beseitung kleinerer Übel.
Merke: Je dunkler die Flecken, desto mehr Gifte sind im Körper (sagt unser TCMler). Meine Interpretation lautet demnach: Je interessanter die Körperkunst, desto kranker ist der Patient.

Berge

Berlin - Peking - 17 Februar, 2010 - 13:42

… gibt es direkt in Beijing nur wenige. Im Winter jedoch gibt es viele Gemüseberge. Bauern der Umgebung liefern bereits im November einen großen Teil des lagerfähigen Gemüses für den gesamten Winter in solchen Massen, dass sich Berge bilden. Diese werden dann langsam von den geneigten Käufern abgetragen.
Besonders beeindruckend sind die berühmten Kohlberge.

Aber auch die Karotten- und Lauchberge können sich sehen lassen.

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