- brittavoss: Kannte ich noch gar nicht: Google Font Directory mit Preview: http://code.google.com/webfonts/preview#font-family=Reenie+Beanie
- brittavoss: Wochenendtipp: Eröffnungsfeier Landhotel Möllhagen :) http://www.britta-voss.de/mlop4
- brittavoss: RT @DerWesten: Der Frühdienst sagt Guten Morgen und warnt Bahn-Pendler: Auf Linien S5/S8, S6, S9, S11, RE 2, 5 und RB 35 teilw. Sperrung ...
- brittavoss: Gibt es eigentlich Untersuchungen inwieweit Staus und Bahnverspätungen die Wirtschaft belasten? Ich hätte gestern in Duisburg bleiben sollen
- brittavoss: Am duisburger hbf sind Infotafeln leer, es herrscht verwirrung. Immerhin es gibt bus ersatz nach emmerich. Wenn Ich doch nur dahin müsste;)
Learning Waves (Andrea Back)

Edupodcasting in der Finanzdienstleistungs-Branche – Ein Praxisleitfaden
In der e-Zine-Reihe der Arbeits- und Projektberichte der Forschungsgruppen Learning Center IWI-HSG und Business 2.0 IWI-HSG gibt es eine Neuerscheinung, den ca. 60-seitigen Praxisleitfaden und Fallbericht zu „Edupodcasting in der Finanzdienstleistungs-Branche“; er steht frei zum Download zur Verfügung. Im Projektbericht und der Fallstudie ist das Thema des Wissenstransfers unter den besonderen Umständen bei der Credit Suisse ausführlich behandelt. Dabei wird insbesondere die Methode der Podcast-Aufnahme eines Debriefing-Interviews einer genaueren Analyse unterworfen. Die Methode wird nur eingesetzt, falls ein persönliches Gespräch zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter nicht möglich ist. Es werden generell gültige Kriterien aufgeführt, an denen sich die Rahmen- und Produktionsbedingungen des Debriefing-Interviews und dessen Aufnahme orientieren sollen.
Angst vorm Seelenraub 2.0 – Ein Aberglaube?
Es gibt Kulturkreise, in denen haben die Menschen Angst vor dem Fotografiertwerden. Sie glauben, ein Foto würde ihnen die Seele rauben. Es gibt Menschen, die scheuen das Mitmachweb (Web 2.0) wie der Teufel das Weihwasser – sie wollen keine Spuren von sich im Internet festgehalten wissen. Für sie ist der sogenannte “Digital Footprint” das, was das unheimliche Foto für die Abergläubigen ist. Wir in den westlichen Kulturen halten das für einen Aberglauben. Aber ist der nicht nachvollziehbar? Denn die Fotoprofis sagen es offen, z.B. in diesem Beitrag “Fotografie mit Psychologie – Wie man fremde Menschen fotografiert” : Ein gutes Foto fängt die Seele eines Menschen ein. Und so gesehen haben diejenigen recht, denen der “Digital Footprint” unheimlich ist. Ihre Spuren im Netz rauben zwar nicht die Seele, aber rauben ein Seelenabbild. Das geht z.B. so, und dabei fast so schnell wie man auf den Auslöser einer Kamera drückt:
Man nehme einen Text, den eine einzelne Person ins Web geschrieben hat, z.B. einen persönlichen Blog. Mit dessen Webadresse http://….. füttert man das Webtool www.typalyzer.com. Heraus kommt die Persönlichkeitseinschätzung nach der Typologie von Myers-Briggs (MBTI). Für eine Selbstanalyse kann man sich demnach das aufwendige Ausfüllen von Online-Fragebogen zur MBTI-Typbestimmung sparen (z.B. Keirsey Temperament Sorter).
Ja – das wollen Sie jetzt natürlich sofort ausprobieren. Typalyzer funktioniert derzeit nur für Websites in englischer Sprache. So machte ich die kritische Probe mit Blogs von zwei englischsprachigen Personen, von denen ich einen persönlichen Eindruck habe. Zum einen Ajit Jaokar, CEO des Buchverlags Futuretext, und Autor des Open Gardens Blog, mit dem ich Vlog-Interviews auf meinen Wissensblog Business 2.0 gemacht habe (Thema “Bloggen und Bloggen als Geschäftstreiber“). Das Ergebnis war voll überzeugend, einmal INTJ – The Scientists und dann ein paar Tage und Blogposts später ENTJ – The Executives. Er ist wirklich beides.
Zum anderen eine vielen von uns bekannte Person mit seinem Blog Elliott Masie’s Learning Trends: Resultat ISTP – The Mechanics. Nach der näheren Beschreibung dieses Typs finde ich die Einschätzung auch glaubhaft. Und was glauben jetzt Sie? Dass man bei Typealyzer einem Tool-Humbug aufsitzt? Dass Ihnen diesmal eine Abergläubische 2.0 die Kolumne geschrieben hat. Mir soll es recht sein, die Hauptsache Sie haben auch Ihren Spass beim Typealyzieren.
Foto: Jon Dissed, CC-Lizenz, http://www.flickr.com/photos/jondissed/2319863555
Persönliche Erfahrungen zu zwei Jahren E-Learning-Podcasting
Dr. Volker Gries gibt einen offenen und persönlich gefärbten Einblick in seine Podcast-Reihe zu E-Learning, die ins dritte Produktionsjahr geht. Wer eine ähnliche Initiative plant, mag es interessant finden, einen Blick in dieses “Making-of-Journal” zu werfen, welches die Podcast-Episoden textlich begleitet.
Die Übersicht zu den Audio-Podcasts findet sich auf der HomeWebsite der Facharbeitsgruppe Telelernen der IT-Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Podcast-Reihe kann als RSS-Feed abonniert werden und auch direkt von der Homepage in die iTunes geladen werden. Gehört werden können die Podcasts unter: http://www.elearning-mv.de/news/podcast
Die inzwischen 15 Podcasts behandeln Fachthemen wie beispielsweise Motivation beim E-Learning , Social Bookmarking, Gestaltung von Podcasts oder Erklärungen zum Arbeiten mit einem Wiki.
Text dieser Meldung basierend auf: http://netzlernen.kaywa.ch/e-learning/index.html
E-Book-Community Scribd
Etwas chaotisch kommt die Plattform daher. Wild durcheinander findet man Bücher, Aufsätze, Präsentationen, Notizen und vieles mehr. Der Clou hinter der Geschichte ist aber, dass alle eingestellten Dokumente in einer Vorschau-Ansicht zugänglich sind. Nach der Registrierung hat man dann Zugriff auf Downloads und kann auch eigenes Material, wie Arbeiten und Aufsätze, hochladen.
Gibt man oben rechts in die Suchmaske ein Stichwort ein, findet man nicht selten Dutzende von Suchergebnissen, darunter leider auch solche mit kommerziellem Hintergrund.
Eine Zugangsmöglichkeit sind thematische Gruppen, zum Beispiel zu Virtual Learning Communities oder E-Assessment. Aber auch Lerngruppen und Kurse haben Scribd für sich entdeckt. Studierende können ihre Arbeitsergebnisse publizieren und einem grösseren Publikum zugänglich machen. Beim Schreiben einer Seminararbeit kann die Plattform bei der Quellensuche hilfreich sein. Im Unternehmen können einerseits auf die hochgeladenen Bücher zurückgegriffen werden, aber auch direkt auf die Forschungsergebnisse aus Dissertationen oder anderen Arbeiten (Anm.: Zum Beispiel die von vier Professuren in D, A und der CH organisierte Enterprise 2.0 Fallstudienplattform, welche die durch Fallstudienraster und Review qualitätsgesicherten und mit einer ISBN registrierten Fallstudien als e20cases-Reihe in Scribd offen publiziert). So Haben auch renommierte Verlage wie Harvard Press oder MIT Press Beiträge hochgeladen.
Whitepaper: So wird Ihre E-Learning-Lösung zum Erfolg
In der aktuell schwierigen Wirtschaftslage erkennen viele Unternehmen, dass konventionelle Präsenzschulungen zu hohe Kosten mit sich bringen. Durch die Implementierung von E-Learning kann dieser Kostenfaktor deutlich reduziert werden. Da jedoch in vielen Unternehmen noch zu wenig über die Einführung und die Umsetzung von E-Learning bekannt ist, wird das Thema bei vielen auf Eis gelegt und ein wichtiges Einsparpotenzial bleibt somit unberücksichtigt. Als Unterstützung hat SkillSoft ein Whitepaper veröffentlicht. Auf den neun Seiten werden Fragen rund um den Aufbau eines E-Learning-Programms beantwortet. So zum Beispiel was informelles Lernen ist und weshalb es wichtig ist. Aber auch Fragen wie: Was können Sie tun, damit sich der gewünschte Erfolg einstellt? Wie messen Sie den Erfolg?
Das Whitepaper kann über ein Online-Formular angefordert werden und wird dann als E-Mail versendet.
Quelle: http://www.ititpro.com/artikel-3340/So_wird_Ihre_e-Learning_Loesung_zum_Erfolg.html
Improving collaboration
“The heart of what knowledge workers do on the job is collaborate”, schreiben die McKinsey-Autoren. Um die Produktivität von Wissensarbeitern zu messen, werden zwei Vorgehensweisen vorgeschlagen:
1) Teile die Arbeiter in Arbeitsablauf-Profile ein, das heisst, in ihre täglichen Aktivitäten, die ihren Job ausmachen.
2) Verbinde zu den Arbeitsabläufen neue Technologien, um die Bestrebungen der Zusammenarbeit zu verbessern.
Damit die Übung auch genügend Struktur hat, werden 12 Typen von Zusammenarbeit mitgegeben.
Klickt man auf whatmatters.mckinseydigital.com/flash/collaboration, startet die Übung.
Das Ganze ist interaktiv aufgebaut und soll den Unternehmen helfen, sich mit dieser Gruppe von Mitarbeitern und ihren Arbeits- und Kommunikationsprozessen zu beschäftigen. Denn Wissensarbeiter verdienen meistens mehr als Arbeiter, die Basisproduktions- oder Verarbeitungsaufgaben übernehmen, und stellen somit einen grossen Kostenpunkt dar.
Der gesamte Bericht kann unter whatmatters.mckinseydigital.com/internet/using-technology-to-improve-workforce-collaboration nachgelesen werden. Darin werden auch die zunehmende Bedeutung von Zusammenarbeit und gutem Support der Technologien, wie Web 2.0 Tools, weiter erläutert.
Quelle: http://www.weiterbildungsblog.de/2009/10/30/using-technology-to-improve-workforce-collaboration/
Einladung zu Beiträgen für die 9. Ausgabe des WissensWert Blog Carnival
Wie werden sich die Produktion von Literatur und die Literatur selbst durch mobile Anwendungen verändern? Wie denken Sie über die neuen Produktionsformen im Bereich der Handyliteratur und welche Entwicklungen sehen Sie selbst? Glauben Sie, dass in Europa der User-generated Nonsense dominieren wird oder dass wie in Japan Jugendliche und Aussenseiter den Literaturbetrieb aufmischen werden und sich in offenen, kreativen Netzwerken zusammenschliessen? Glauben Sie, dass Experimente mit schräger, direkter, radikaler mobiler Literatur längere Zeit die Richtung vorgeben werden oder dass die Kommerzialisierung die Kunstbewegung bald ersticken wird?
Wer eine Antwort auf diese Fragen hat, wer einen Beitrag zum Thema schreiben möchte, ist herzlich eingeladen! Gastgeber dieser Ausgabe ist Prof. Dr. Oliver Bendel (www.oliverbendel.net).
Ihr Beitrag zur laufenden Ausgabe des WissensWert Blog Carnival erscheint üblicherweise in Ihrem öffentlichen Blog. Wer keinen Blog betreibt und etwas zum Thema beitragen möchte, kann die Kommentarfunktion nutzen oder den Beitrag direkt per E-Mail an den Gastgeber senden: oliver.bendel[at]gmx.ch.
Ausführliche Informationen finden Sie auf: http://www.wissenscarnival.net
Youtube-Monitoring
Wie reagieren die Youtube-Nutzer auf virale Videos? Wer hat welche Kommentare auf dem Videokanal hinterlassen? Wie ernst sollte ich die Kritik an meiner Online-Reputation als Markenartikler nehmen? Wenn Sie Youtube-Videos als Werbung oder auch für E-Learning-Zwecke verwenden, können dies Fragen sein, die Sie klären möchten. Da beliebte Videos auf Youtube sehr schnell und vor allem sehr häufig kommentiert werden, war es bis anhin sehr schwer den Überblick zu behalten.
Als Abhilfe bietet sich das neue Youtube Social Media Monitoring Tool, auch Kommentarsuche genannt, an. Ähnlich wie die Twittersuche funktioniert auch diese in Echtzeit und macht umgehend auf neue Resultate aufmerksam. Damit kann man sämtliche Youtube-Videos nach Schlagwörtern durchsuchen. Die Kommentarsuche via RSS ist leider noch nicht verfügbar, so bleibt nur die manuelle Suche.
Quelle: http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/10/youtube.html
Neues Auskunftssystem zum Urheberrecht
Die Datenbank Knowledge Base Law soll Nutzer/innen ermöglichen, online Antworten auf praktische rechtliche Fragen im Zusammenhang mit digitalen Medien und Internet zu erhalten. Dabei werden Antworten auf zwei verschiedenen Ebenen gegeben: Einerseits wird für juristisch geschulte User zu jeder Frage eine ausführliche und dokumentierte Antwort angeboten und andererseits gibt es kompakte und nicht in Fachsprache formulierte Überblicksantworten. Das Auskunftssystem ist in mehreren Sprachen verfügbar. Neben dem fragenspezifischen Zugang gibt es weitere Navigationsoptionen (Volltextsuche, Rubriken). Die Informationsumgebung enthält zudem ein E-Journal, das detaillierte juristische Artikel von Urheberrechtsexperten publiziert
Auf die Datenbank kommt man über folgenden Link: http://kb-law.info
Review of Learning 2.0 Practices
Die von Christine Redecker verfasste Studie stellt ausgehend von einer Literatursichtung die vielfältigen Anwendungen von Social Computing in Lehr- und Lernkontexten dar.
Die Studie soll bestehende Nutzungspraktiken von Web 2.0 identifizieren sowie erfolgreiche Rahmenbedingungen für den Einsatz in Bildung, Ausbildung und informellen Lernsituationen analysieren.
Christine Redecker zeigt, nebst einer Beschreibung des Status quo, dabei das Potenzial von Social Computing für die Umsetzung innovativer Lehrszenarien und die Integration von bildungsfernen oder benachteiligten Gruppen auf.
Fazit: Insgesamt ein spannender Bericht, der deutlich macht, welchen Stand die Überlegungen auf EU-Ebene haben und welche potenziellen Schwerpunkte zukünftige Programme im Bereich Learning 2.0 aufweisen können.
Der Bericht kann unter http://ftp.jrc.es/EURdoc/JRC49108.pdf heruntergeladen werden.
Berlin7 Konferenz
Unter dem Motto “Open Access – Reaching diverse communities” wird in diesem Jahr vor allem der Frage nachgegangen, wie Open Access in den verschiedenen Wissenschafts-Communities implementiert werden kann.
Die Konferenz dauert vom 2. – 4. Dezember und findet an der Sorbonne Universität, Paris, statt.
Informationen und Anmeldung unter: http://www.berlin7.org
Unternehmen tasten sich langsam an das Web 2.0 heran
Inzwischen kann es sich anscheinend kein prominenter Wirtschaftslenker mehr leisten, Twitter zu ignorieren oder wenigstens seinen Account zu sichern. Dies musste auch Telekom-Chef René Obermann erfahren. Jemand hatte sich mit seinem Namen angemeldet und behauptet, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom zu sein. Mittlerweilen hat sich die Angelegenheit geklärt.
Obermann ist aber kein Einzelfall. Grosse Teile der Deutschen Wirtschaft sind nicht auf Twitter oder anderen sozialen Medien im Web 2.0 vertreten. Damit gehen die Meisten das Risiko ein, dass ihnen das Gleiche wie Obermann wiederfährt. Die meisten Unternehmen tun sich eher schwer mit dem Einstieg ins soziale Internet.
Das Problem scheint zu sein, dass die Entscheidungsträger in einem Unternehmen oftmals nur sehr wenig Ahnung von Web 2.0 haben. Der Einsatz von Blogs wird nur selten berücksichtig und viele geben an, sie würden die Möglichkeiten von Web 2.0 gar nicht kennen.
Web-2.0-Anwendungen kommen vielfach durch Eigeninitiative eines Mitarbeiters zu Stande. Doch auf längere Zeit gesehen geht an einer Präsenz in den sozialen Medien für die meisten Unternehmen kaum ein Weg vorbei.
So existieren mittlerweilen auch schon diverse Tools, die für Unternehmen gedacht sind.
www.monitter.com bietet Instrumente, um Begriffe auf Twitter zu überwachen.
www.twittertise.com ermöglicht es, Tweets zeitlich zu steuern und die Reaktion darauf zu messen.
Auf www.tweetmeme.com werden die populärsten Links auf Twitter angezeigt.
Bei einer Mehrheit der Unternehmen fällt auf, dass die Tweets anonym versendet werden. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Zuständigkeit möglicherweise nicht geklärt ist. Twitter bedeutet den Abschied vom Kommunikationsmonopol der Pressestellen. Die absolute Kontrolle der Kommunikation ist nicht mehr möglich. Aber es können Verhaltensregeln aufgestellt werden, wie zum Beispiel, dass sich die Mitarbeiter beim Kommentieren von Blogs oder ähnlichem mit Namen zu erkennen geben.
Online-Notizbuch
Penzu ist ein kostenloses Online-Tagebuch, das sich dazu eignet, Notizen und Gedanken festzuhalten. Es hat den Vorteil, dass die Notizen online und somit überall verfügbar und abrufbar sind, aber dennoch nicht jeder darauf zugreifen kann.
Vom Layout her kommt es wie ein normales Schulheft daher. Auf den Seiten können auch Bilder eingefügt werden. Die Ausdrucke kommen in einer schönen Aufmachung heraus und sind frei von jeglicher Werbung. Dank der automatischen Speicherung können kaum Daten verloren gehen. Jeder einzelne Eintrag kann zusätzlich mit einem individuellen Passwort nochmals geschützt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Eintrag mit jemandem zu teilen und den Text als E-Mail zu versenden.
Das Tool kann als konventionelles Notiz- und Tagebuch angewendet werden, aber auch im Unternehmensumfeld. Wird der Laptop gestohlen, sind vertrauliche Daten nicht gefährdet, da sie nicht physisch auf der Harddisk gespeichert sind. Zudem sind die Daten über das Internet mit jedem Computer abrufbar, man braucht also nicht immer Zugriff auf seinen eigenen.
Ein Video-Lernsnack, wie man erzählende Wissensvermittlung gestaltet
Auf dem Wissensblog www.business20.ch (Prof. Dr. Andrea Back) findet sich ein weniger als zehn Minuten kurzes Video, wie man videobasiertes Storytelling gestaltet. Dieser kurze Textbeitrag mit eingebettetem Video (welches auf die Vimeo-Plattform hochgeladen ist) passt thematisch sehr gut zu E-Learning, der Titel und Link ist: Wie Wissen durchs Auge in die Köpfe gelangt: Storytelling mit Web-Videos.
Mobile Bilderrätsel: QR-Codes die Dritte
Der Titel dieses Blogposts ist selbst ein Rätsel. Gerade rätsle ich nämlich, ob und wie ich es dieses Jahr schaffen könnte, nicht in letzter Minute Weihnachtsgeschenk-Einfälle haben zu “müssen”. Da bimmelt mich ein E-Mail an, das T-Shirts mit aufgedruckten QR-Codes anbietet, und das wirkt wie “Nudging” (siehe Kolumne vom Oktober ‘09). Schon zweimal habe ich um die Weihnachtszeit etwas mit QR-Codes gemacht, letztes Jahr einen Instituts-Adventskalender. Diesmal könnte ich die QR-Codes von der Website hERausLÖSEN und mobil umherspazieren lassen. Als Aufdruck auf T-Shirts. Nur gehört dann noch ein Spruch drin versteckt, eine Weisheit zum Thema Lernen, damit es auch Spass macht, die Codes zu enträtseln. Spass ist überhaupt im Business eine heftig unterschätze Kraft, habe ich gerade in diesem Blogpost gelesen: Mit der Spass-Komponente kann man menschliches Verhalten spielend leicht verändern, wo man doch dachte, das sei so schwer wie Berge versetzen: Auf Video zu sehen in diesen Experimenten, z.B. der Pianotreppe, welche den “faulen Rolltreppenfahrenden” das Laufen beibringt.
Eine Weisheit die zu Verhaltensänderung als Lernerfahrung passt ist dieser Spruch: “Mach immer was du dich nicht traust, und schau was passiert” (Pipilotti Rist sagt, das wäre ein Rat ihrer Grossmutter gewesen, den sie gerne befolgt). Wäre dankbar, wenn Sie mir beim Sammeln von Sprüchen für meine mobilen “Bilder”Rätsel – die QR-Codes – behilflich wären. Die Kommentarfunktion ist offen für Beiträge, oder E-Mail an andrea.back@unisg.ch.
Der sanfte Weg: Mit Selbstaustricks-Management zu Ergebnissen
Jetzt ist die Zeit, in der wir vorausschauend Bilanz ziehen, was wir uns in dem Jahr alles vorgenommen hatten und noch erreichen wollen. Als Selbstmanagement-Profi hat man dazu eine Eisenhower-Matrix im Büro an der Wand hängen oder wenigstens im Kopf präsent. Dieses Zeitmanagement-Werkzeug ordnet das Zuviel an Vorhaben nach den Gesichtspunkten „Wichtigkeit“ und „Dringlichkeit“. Aber Hand aufs Herz, gibt diese Matrix wirklich den Anstoss, worauf wir unsere Energie, unser Herzblut verwenden? Einsichten verspricht ein Buch, das über den Sommer viel von sich Reden machte: „Nudge – Wie man kluge Entscheidungen anstösst“ (R. Thaler und R. Sunstein, 2009). Darin ist auch von Self-Nudging zu lesen. Einer der Autoren schreibt, dass er Vortragsanfragen angenommen hat, obwohl er zum jeweiligen Thema noch gar nichts ausgearbeitet hatte; auf diese Weise hat er sich dazu selbst verpflichtet, kontinuierlich Neues zu lernen. Holla, dachte ich, so machst du das ja auch öfter – du solltest deswegen kein schlechtes Gewissen haben. Greifen Sie eigentlich auch in diese Trickkiste? Ich ja, in vielerlei Hinsicht, z.B. funktioniert mein Wissensblog „Business20.ch“ auch als Nudge-Tool, denn das hat eine Leserschaft, die den Blog-Feed abonniert hat, und ab und zu macht sich diese Leserschaft auch durch Kommentare bemerkbar. Da sind also Leute, die etwas erwarten, die warten, dass sich etwas tut.
Und noch ein Beispiel: Wenn es um das Schreiben wissenschaftlicher Artikel geht, dann packe ich es gerne in Ko-Autorenschaft mit netten Leuten an; die will man ja nicht enttäuschen. Wir sehen daran: Self-Nudging scheint ein soziales Selbstmanagement-Prinzip zu sein. Es hat mit der Freude zu tun, Menschen ins Gesicht zu schauen, während sich das Wort Eisenhower eher danach anhört, als bekäme man eine eiserne Faust ins Gesicht gehauen, wenn man prüfend ins Angesicht seiner To-do-Liste blickt. Da ist der soziale Selbstmanagement-Weg doch der sanftere. Mit „Sanfter Weg“ wird übrigens die japanische Kampfkunst Judo übersetzt. Dort zeigen die Gürtelfarben, welche Stufe der Meisterschaft man erreicht hat. In der sanften Kampfkunst des Ringens mit den eigenen Aufgaben und Zielen meine ich, etwa beim gelb-orangenen Gürtel angekommen zu sein, die Farben beim Judo reichen aber bis zu Schwarz. D.h., es gibt noch viel mehr und gekonntere Selbstaustricks-Methoden, um sich z.B. an ruhende Lernaufgaben heranzumachen. Welcher Self-Nudging-Meister schreibt uns nun das Buch „Personal Learning Management by Self-Nudging“? Oder machen wir es sozial, gemeinsam? Sammeln wir doch Kommentare zu diesem Blogpost – die Autoren von „Nudge“ machen es vor: Ihre „Our-Dozen-Nudges“ sind online nachzulesen und laden ein, die Trickkiste weiter aufzufüllen.
Einladung zu Beiträgen für die 8. Ausgabe des WissensWert Blog Carnival
Sind Edu- oder BarCamps nur eine Modeerscheinung?
Brauchen wir diese neue Konferenzform überhaupt? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was ist besser oder schlechter? Wie unterscheiden sich BarCamps von üblichen wissenschaftlichen (Bildungs-) Konferenzen? Wie könnte sich eine klassische wissenschaftliche Konferenz in Richtung eines Camps entwickeln oder soll sie das überhaupt? Wer eine Antwort auf diese Fragen hat, wer einen Beitrag zum Thema schreiben möchte, ist herzlich eingeladen! Gastgeber dieser Ausgabe ist Martin Ebner.
Es sind bereits einige Beiträge eingetroffen, siehe: http://wissenswert.iwi.unisg.ch/?p=760.
Ihr Beitrag zu einer Ausgabe des WissensWert Blog Carnival erscheint üblicherweise in Ihrem öffentlichen Blog. Wer keinen Blog betreibt und etwas zum Thema beitragen möchte, kann die Kommentarfunktion des Blogs nutzen oder den Beitrag direkt per E-Mail an den Gastgeber senden: mebner[at]gmx.at. Ausführliche Informationen finden Sie auf: http://www.wissenscarnival.net.
E-Learning Kolloquium 2009, Universität Bern
Am 3. November 2009 findet von 16:15 Uhr bis 17:15 Uhr im Rahmen des E-Learning Kolloquiums 2009 eine Veranstaltung zum Thema „Podcasting an der Universität Bern“ statt. Im Kolloquium werden einige aktuelle Entwicklungen im Bereich ICT-gestützte Lehre vorgestellt und es bietet sich die Möglichkeit offene Fragen zu diskutieren.
Eine Übersicht und Podcasts der Veranstaltungen finden Sie unter: http://www.ilub.unibe.ch/content/service/e_learning_kolloquium
Buch „E-Learning Unplugged“ als Werbegeschenk
Denken Sie schon an Werbegeschenke? Mögen Sie die Kolumne – so viele tun es? Bei einer Abnahme ab 100 Exemplaren des Buches „E-Learnung Unplugged: Die Zukunft von Lernen und Wissen – Kolumnen 2003-2008“ von Prof. Dr. Andrea Back können wir Ihnen mindestens 40% Rabatt gewähren. Richten Sie Ihre Anfrage für ein Angebot an iwi3newsletter@unisg.ch.
Nähere Informationen zum Buch finden Sie unter: http://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=173622
Kompetenzentwicklung mit Web 2.0
Der von Taiga Brahm und Prof. Dr. Sabine Seufert vom swiss centre for innovations in learning (scil) der Universität St. Gallen herausgegebene Arbeitsbericht „Web 2.0-Technologien für die Kompetenzentwicklung: Unterstützung von formellem und informellem Lernen“ soll Erfahrungen im Einsatz von Web-2.0-Werkzeugen zur Kompetenzentwicklung in Unternehmen aufzeigen, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen für die Gestaltung von formellen und informellen (technologiegestützten) Lernprozessen sammeln, diese integrieren und entsprechende Gestaltungsempfehlungen ableiten. Es werden fünf Fallbeispiele aus unterschiedlichen Branchen beschrieben, in denen verschiedene Web-2.0-Technologien zum Einsatz kommen.
Der Arbeitsbericht kann unter http://www.scil.ch gratis bestellt werden.